Was bedeutet Nachhaltigkeit für die Grazer Universitäten?

Univ.-Prof. Mag Eike Straub
Vizerektor für Lehre an der Kunstuniversität Graz

Um es mit einem Auszug aus dem wichtigsten strategischen Dokument der KUG, ihrem Entwicklungsplan, zu sagen: „Die KUG bekennt sich zum Prinzip der Nachhaltigkeit sowie zum verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit unseren natürlichen Ressourcen, sie will damit eine Vorbildfunktion für eine auf Dauer zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft wahrnehmen. Bei allen wesentlichen Entscheidungen sollen in Zukunft die Aspekte der Nachhaltigkeit verstärkt mitbedacht werden.“

Besonderen Wert legt die KUG dabei auf soziale und künstlerische Nachhaltigkeit.

Im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit hat die KUG eine Behindertenstrategie entwickelt, die nicht nur die Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in die Kunstwelt verstärkt fördert, sondern die Diversität von behinderten Menschen als Chance und Wert erkennt, da sich aus ihrem veränderten Blickwinkel neue Perspektiven erlernen lassen. Wesentlich ist der KUG dabei auch die gesellschaftliche und kommunikative Vorbildwirkung.

In der künstlerischen Nachhaltigkeit widmet sich die KUG entsprechend dem Globalziel „Tradition und Moderne“ dem Bewahren von Kunstwerken und nachhaltiger Entwicklung in der Erschließung der Kunst durch einen innovativen Blickwinkel auf traditionelle Kunst.

 

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